Corona ist zurück und stellt uns vor ungeahnte Herausforderungen

Bereits auf unserer letzten Reise hatte uns die Pandemie hart getroffen; wir konnten über Wochen und Monate geplante Häfen nicht anlaufen, mussten auf alternative Häfen ausweichen, hatten unvorhergesehene Wartezeiten auf Reede, konnten Waren nicht wie geplant laden oder löschen und mussten unsere Besatzung lange über das geplante Maß hinaus an Bord unserer AVONTUUR behalten und versorgen.

Wir sind stolz auf das, was unsere Besatzungen an Bord zusammen mit unseren Mitarbeitern und Helfern an Land gemeinsam geleistet haben und waren glücklich, als unser Frachtsegler im Juli endlich wieder in Hamburg einlief und seine Ladung löschen konnte. Aber wir kommen nicht umhin uns einzugestehen, dass uns die Situation hart getroffen hat. Wir haben uns bemüht, das Beste daraus für unser Frachtsegel-Unternehmen zu machen und sind mutig Mitte Oktober zu unserer sechsten Reise aufgebrochen.

Doch die aktuellen Entwicklungen lassen uns ahnen, dass auch diese Reise möglicherweise überraschungen bereit hält und nicht wie geplant verlaufen wird. Ungeachtet dessen setzen wir alles daran, unseren Kurs bei gebotener Vorsicht bei zu behalten.

Um einen drohenden Schiffbruch unserer Mission Zero abzuwenden, sahen wir uns gezwungen, unseren gesamten Warenbestand einzusetzen, um offene Forderungen zu begleichen.

Deshalb werden wir bis auf Weiteres keine eigenen Waren mehr direkt über unseren Onlineshop bzw. über unser Ladengeschäft ins Elsfleth anbieten können. Ihr könnt unsere Produkte aber weiterhin über unsere kooperierenden Händler beziehen, solange der Vorrat dort reicht. Wir setzen alles daran, unsere Mission Zero fortzuführen und unsere Produkte demnächst wieder in der gewohnten Breite anbieten können. Doch das wird einige Zeit und viel Durchhaltevermögen von uns allen fordern.

Wir von Timbercoast danken euch für eure Unterstützung, das in uns gesetzte Vertrauen und für euer Verständnis.